Corona-Virus
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Covid-19 | Unterstützung für Unternehmen in der Hauptstadtregion

Mit der Ausbreitung des Coronavirus sind absehbar wirtschaftliche Auswirkungen für Berliner und Brandenburger Unternehmen verbunden: Dies betrifft die Absage von Veranstaltungen, die Unterbrechung von Lieferketten, aber auch den Umgang mit Krankmeldungen und Quarantänen von Mitabeiterinnen und Mitarbeitern. 

Wir haben einen Überblick über aktuelle Hilfsmaßnahmen und Unterstützungsangebote in Berlin und Brandenburg, aber auch europaweit, 
zusammengestellt und bemühen uns, die Seite stets aktuell zu halten.

Unternehmen, Startups und die Forschungslandschaft in der Hauptstadtregion sind innovativ und agil. Aufgrund der Corona-Pandemie und deren wirtschaftlichen Folgen stehen jedoch viele von ihnen vor unerwarteten Herausforderungen.

Die neue Online-Plattform "Cluster helfen Unternehmen" bietet Akteuren aus den Clustern die Möglichkeit, BedarfeAngebote und innovative Lösungen mitzuteilen und sich darüber miteinander zu vernetzen.

Die Plattform richtet sich an Unternehmen und Institutionen, die:

  • innovative Lösungen anbieten um die Krise zu bewältigen
  • Bedarfe aufweisen, die mittels Kooperationen abgedeckt werden können
  • krisenbezogene Innovationsideen haben, die gemeinsam mit anderen Unternehmen und Institutionen realisiert werden können

So einfach geht's

Teilen Sie ihre BedarfeIdeen und Lösungen branchenübergreifend über das Kontaktformular und Ihr Angebot/Gesuch wird veröffentlicht

Unter dem Motto „CONNECT! SOLVE! SAVE!“ ist auf der European Cluster Collaboration Platform (ECCP) ein zusätzliches Portal verfügbar, das die Bemühungen von Industrieclustern unterstützt, die Herausforderungen der COVID-19-Epidemie in Europa zu bewältigen. Die Webseite wurde erstellt, um die Interaktion der Gemeinschaft von Industrieclustern zu erleichtern, damit schnelle und direkte Reaktionen auch innerhalb der Gemeinschaft selbst möglich werden. Moderiert wird das Portal von dem Team der ECCP mit Unterstützung der European Clusters Alliance (ECA). Auch das Programm „go-cluster“ wird das Portal aktiv unterstützen.

Die Arbeitsagenturen (AA) im Land haben ein gemeinsames Portal jobsNOW eingerichtet, über das Arbeitssuchende, Kurzarbeitende und andere mit Unternehmen zusammengebracht werden, die derzeit Mehrbedarf an Personal haben, in der Logistik, im Lebensmitteleinzelhandel oder in der Ernährungswirtschaft. Wenn Sie Interessenten kennen, weisen Sie diese gerne auf die Jobbörse der Agenturen für Arbeit unter dem Stichwort JOBSNOW hin.

Vielfältige Angebote zu systemrelevanten Jobs berlinweit bietet die neue Jobplattform berliner-heldinnen-jobs.de von TALENT BERLIN/Berlin Partner. Vor allem Hersteller von MedizinproduktenHandels- und Logistikunternehmen sowie medizinische Einrichtungen und auch Forschung und Co. suchen verfügbares Personal mit verschiedenstem Anforderungsniveau.

Brandenburg unterstützt kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohliche wirtschaftliche Schieflage und Liquiditätsengpässe geraten sind, mit einem Soforthilfeprogramm.

Notleidende Unternehmen bis 100 Erwerbstätige sollen unbürokratisch und kurzfristig zwischen 9.000 und 60.000 Euro zur Abwendung einer akuten Existenzgefährdung erhalten können. Diese Soforthilfen sollen nicht als Darlehen, sondern als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt werden.

Die Unterstützung aus dem neuen Soforthilfeprogramm wird gestaffelt nach der Zahl der Erwerbstätigen und beträgt:

  • bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000,- EUR
  • bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000,- EUR
  • bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000,- EUR
  • bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000,- EUR

Die Umsetzung des Programms erfolgt über die Investitionsbank des Landes BrandenburgAb sofort können gewerbliche Unternehmen und selbstständige Freiberufler mit bis zu 100 Erwerbstätigen Anträge stellen. Die Soforthilfe Corona Brandenburg wird nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen kurzfristig auf das Konto der Leistungsempfänger überwiesen.

Die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) unterstützt das Land bei der Umsetzung des Soforthilfeprogramms für Unternehmen. 40 Mitarbeiter der WFBB verstärken die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) bei der Bearbeitung der Anträge von Unternehmen auf Soforthilfe.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit mehr als 100 Erwerbstätigen, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in eine akute finanzielle Notsituation oder andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können sich an die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) wenden. Andere betriebswirtschaftliche Schwierigkeiten können beispielsweise akute Mitarbeiterbedarfe sein, unterbrochene Lieferketten oder akute technologische Anforderungen für Prozessumstellungen.

Füllen Sie die erforderlichen Angaben in diesem Online-Fragebogen aus! Ihre Angaben werden damit direkt erfasst und selbstverständlich vertraulich behandelt.

  • WFBB zentrale Anlaufstelle für Brandenburger Unternehmen | Montag - Freitag von 8 bis 18 Uhr | +49 331 730 61-222
EEN Kooperationsdatenbank

Die WFBB bietet Unternehmen, die wegen der Corona-Krise auf der Suche nach neuen Lieferanten oder Absatzwegen sind, Unterstützung über ihre Mitgliedschaft im weltweit größten Netzwerk für kleine und mittlere Unternehmen an, dem Enterprise Europe Network (EEN).

Das EEN verfügt über eine Kooperationsdatenbank, in der rund 600 Netzwerkpartner in 65 Ländern in Europa und darüber hinaus Angebote und Gesuche in englischer Sprache für internationale Zusammenarbeit teilen. Interessierte Unternehmen können hier gezielt selbst online nach möglichen Geschäftspartnern suchen. Ansprechpartnerin ist Dajana Pefestorff, die dazu gerne Auskunft gibt unter +49. 331 730 61-315 | dajana.pefestorff@wfbb.de.

Gemeinsam mit dem Land Berlin soll verhindert werden, dass durch die Corona-Krise Unternehmen in Berlin in die Insolvenz geraten und Arbeitsplätze verloren gehen. Derzeit arbeitet das Land Berlin gemeinsam mit der Bundesregierung an konkreten Maßnahmen, um Wirtschaft und Arbeitsplätze in Berlin zu stützen.

Voraussetzung für alle Programme ist, dass der Antragsteller bzw. das antragstellende Unternehmen von der Corona-Krise getroffen ist, im Vollerwerb gewerblich tätig ist und die Betriebsstätte bzw. der Sitz in Berlin ist.

Für (Solo-)Selbständige, Freiberufler und Unternehmen bis 10 MitarbeiterInnen | 

  • Zuschüsse des Bundes mit bis zu 15.000 Euro zur Deckung des laufenden Sach- und Finanzaufwands
  • ERP-Gründerkredit | StartGeld des Bundes mit bis zu 100.000 Euro als Darlehen für Investitionen und Betriebsmittel. Für Unternehmen, die max. 5 Jahre alt sind und als Kleinunternehmen nach EU-Definition gelten

Für (Solo-)Selbständige, Freiberufler und Unternehmen bis 50 MitarbeiterInnen

Für Unternehmen mit 50 bis max. 250 MitarbeiterInnen

Für Unternehmen mit mindestens 50 MitarbeiterInnen

Für Unternehmen jeder Größe / UnternehmerInnen

Unternehmen helfen Unternehmen

Aus der Berliner Unternehmerschaft heraus entstand „Unternehmer helfen Unternehmern“. Ein Angebot von Berliner Unternehmen an andere Berliner Unternehmen, um die Durststrecke während der andauernden Corona-Krise zu überstehen. Das kann Ihre Arbeitskraft oder Dienstleistung sein, das können Rohstoffe oder Waren sein und alles andere, von dem Sie glauben, dass es anderen Unternehmern helfen könnte.

Berliner Service Hotlines

Informationen für betroffene Unternehmen bieten ab sofort die Berliner Fördergesellschaften telefonisch und auf Ihren Webseiten: