Mähdrescher
© WFBB| Büssemeier, Jungbluth
Mehr Austausch zur Digitalisierung in der Landwirtschaft gestartet

Mit dem Format InnoMix "Agrar 4.0 - Digitalisierung in der Landwirtschaft" haben die Veranstalter einen Auftakt für den weiteren Austausch unter den Akteuren gesetzt

Die Digitalisierung schreitet auch in der Landwirtschaft immer weiter voran. Die intensive Nutzung elektronischer Komponenten, ihre zunehmende Vernetzung untereinander und die daraus resultierende verbesserte Datenlage und -qualität erlauben bereits jetzt Arbeitserleichterungen und optimierte Prozessabläufe.

Die Möglichkeiten scheinen vielfältig zu sein, nur bedarf es eines Ideenaustauschs und Zusammenführens der in der Region verfügbaren Kompetenzen und Infrastrukturen. Das war die Grundlage für die Transferscouts des Innovation Hub 13, einen InnoMix „Agrar 4.0 – Digitalisierung in der Landwirtschaft“ durchzuführen.

Nach dem Setzen der jeweiligen Impulse zu Agrar 4.0 im Plenum konnten sich die Teilnehmenden in sogenannten Breakout-Räumen zu konkreten Themen gezielter austauschen. Die Themen waren bewusst breit angelegt und reichten von optischer Sensorik in der Entscheidungsunterstützung gartenbaulicher Prozesse, Agroforst als Systeminnovation für mehr Wertschöpfung in der Lausitz über Vernetzung von Smart-Greenhouses mittels LoRaWAN, die optische Detektion von Antibiotika in Milch bis hin zu Anwendungsmöglichkeiten von Ramanspektroskopie und Drohnen in der Landwirtschaft. 

Um Ressourcen zu sparen und Synergien zu generieren, haben sich die Transferscouts relevante Partner der Region ins Boot geholt. Zusammen mit dem Innovationscampus Elektronik und Mikrosensorik Cottbus – iCampus, dem Cluster Ernährungswirtschaft Brandenburg sowie dem vom OpTecBB koordinierten internationalen ZIM-Netzwerk „AgriPhotonik“ wurde die Veranstaltung realisiert.